Archive for the ‘Rezepte’ Category

Rezept

Montag, Dezember 10th, 2018

Zum 10. Kalendertürchen

Wir backen Christmas Bread
Einkaufsliste:

  • 15g Trockenhefe
  • 400ml Wasser
  • 2 TL Salz
  • 500g Vollkornmehl
  • 1 Tasse Puderzucker
  • ½ Tasse gemischte kandierte Früchte
  • 4 EL Milch
  • ½ Tasse gehackte Wallnüsse
  • 1/8 EL Kardamompulver
  • ¼ Tasse Hackfleisch

christmasbread01.jpg
American Christmas Bread

Und so wirds gemacht

  • Zuerst wird die Hefe in einer kleinen Schüssel mit 3 EL Wasser aufgelöst. In dem restlichen Wasser wird das Salz aufgelöst. Das Mehl wird in eine große Schüssel gesiebt und in eine Vertiefung in der Mitte wird der Hefeansatz gegeben. Anschließend wird das Salzwasser zugegeben und mit den Händen alles gut durchgeknetet. Dies sollte dann für ca. 10 Minuten auf einer bemehlten Arbeitsfläche fortgesetzt werden.
  • Nun formt man aus dem Teig einen großen Kloß, legt ihn in eine leicht gefettete Schüssel, deckt diese mit Folie ab und lässt alles für etwa 90 Minuten an einem warmen Ort gehen. Dabei sollte der Teig zur doppelten Größe aufgehen.
  • Anschließend wird er erneut auf einer bemehlten Fläche durchgeknetet. Nun werden die Früchte, die Nüsse und das Hackfleisch untergemischt und auf ca. 30 cm ausgerollt. Mit einem scharfen Messer wird der Teig in drei Stränge zerschnitten und aus diesen ein Zopf geformt und im vorgeheizten Backofen bei 220 °C ca. 30-35 Minuten gebacken.
  • Während das Brot abkühlt, werden Zucker, Milch und Kardamom vermischt. Dieser „Guss“ wird über das Brot gestrichen.

Effekthascherei :)

Samstag, Dezember 8th, 2018

Zum 08. Kalendertürchen

Bei Frau Mutti entdeckte ich 2011 Lebkuchen mit Buntglaseffekt… womit die Überschrift erklärt ist. Ob man die essen kann, weiß ich nicht recht (ist ja ein bisschen viel Buntglas in der Mitte), aber als Lebkuchen-Fensterhänger oder vielleicht auch als Baumbehang sehen die ganz bestimmt gut aus.
Frau Muttis Lebkuchen
Eine kurze Bedienungsanleitung liefert Frau Mutti auch dazu. Verlinken kann ich nicht, denn der Artikel existiert nicht mehr.
Lebkuchenteig rühren, ruhen lassen, ausrollen, ausstechen, anbacken, Bonbons schälen, Bonbons auf die Löcher legen, fertig backen, schauen, riechen, freuen. Empfohlen wird von der ‚Erfinderin‘ Tina (auch kein Link, weil Blog gelöscht)dieser Backwerke auch, vor dem Backen ein Löchlein für die Aufhängung in den Lebkuchen zu bohren.
Das verständlichere Rezept für den Teig hinterlege ich im Kalenderfensterchen

Ein Holzklotz als Weihnachtsdessert

Freitag, Dezember 7th, 2018

Zum 07. Kalendertürchen

Die Bûche de Noël, auch Weihnachtsbaumstamm, Weihnachtsscheit, Julscheit oder Bismarckeiche genannt, ist ein traditionelles Weihnachtsgebäck aus Frankreich und anderen französischsprachigen Ländern. Dort wird es traditionell als Dessert zum Weihnachtsessen serviert.

Bûche de Noël

Bûche de Noël

In Frankreich war es, wie in vielen Ländern Europas üblich, zu Weihnachten einrn Holzscheit im Kamin zu verbrennen. Als die großen Öfen verschwanden, wurde die Tradition abgewandelt: An Stelle von echten Baumstämmen wurde die süße Bûche verwendet, die sich zur weihnachtlichen Traditionstorte mauserte. 1879 wird die „bûche de Noël“ erstmals erwähnt. Man ist sich allerdings nicht einig, ob der Kuchen von einem Lyoner oder Pariser Konditor erfunden worden ist.

Die Bûche de Noël besteht aus einem rechteckigen Biskuitboden (Génoise), der mit Schokoladen-Buttercreme gefüllt und aufgerollt wird.
Ein Ende (manchmal auch beide) wird abgeschnitten und seitlich angesetzt, um das Aussehen eines Baumstamms anzudeuten. Ebenso wird die äußere Cremeschicht rillenartig verziert, um die Borke nachzuahmen.
Oft werden noch Pilze (aus Marzipan oder Baiser) und/oder Blätter und Beeren als Dekoration hinzugefügt. Visuelle Beispiele findet Ihr z.B. bei Flickr. Viele Varianten dieses traditionellen Rezeptes existieren, ob mit heller oder mit Mocca-Buttercreme oder eben diese:

Bûche de Noël

Biskuit:
3 ganze Eier
3 Eigelb
1 EL heisses Wasser
75 g Zucker
Vanillezucker
60g Mehl
15g Mondamin
1 Messerspitze Backpulver

Zuckerlösung:
1/8 l Orangensaft
75 g Zucker

Creme-Füllung:
200g Zucker
4 EL Wasser
5 Eigelb
50g dunkle Schokolade
(mind. 50 % Kakao)
250g weiche Butter
30 g Kakaopulver

Dekoration:
Marzipan, Puderzucker

Verarbeitung:

  • Als erstes Zucker und Orangensaft 5 Minuten einkochen lassen (Zuckerlösung)
  • Aus den Zutaten für den Teig einen Biskuit zubereiten (Eier schaumig schlagen u.s.w.)
  • Den Teig auf ein Backblech streichen und ca. 10 Minuten bei 200 Grad backen
  • Sofort nach dem Backen auf ein sauberes Geschirrtuch stürzen und mit der Zuckerlösung bestreichen
  • Für die Füllung ebenfalls Zuckerlösung aus Wasser und Zucker zubereiten, schaumig geschlagenes Eigelb mit der abgekühlten Lösung vermischen
  • In einem Topf Butter und Schokolade (oder Kuvertüre) schmelzen und Kakao dazugeben
  • Schokomasse und Eigelbmischung vorsichtig unterrühren und dann auf der ausgekühlten Biskuitrolle verteilen.
  • Mit einer Gabel Muster (Baumrinde) ziehen und mit Puderzucker und/oder Marzipan dekorieren (weihnachtliche Blätter, Misteln, Pilze)
Bûche de Noël - Aspen

Bûche de Noël – Aspen, Foto: distopiandreamgirl /Flickr

Rezept

Mittwoch, Dezember 5th, 2018

Rumkugeln

Zutaten: Rumkugeln - Foto: S. Carle

  • 150 g Zartbitter-Blockschokolade
  • 70 g Butter
  • 70 g Puderzucker
  • 1 Eigelb
  • 125 g Gemahlene Mandeln
  • 3 tb Rum (Ich nehm Stroh-Rum 80% und tb hieß bei mir immer Augenmaß nach Geschmack)
  • 2 tb Kakaopulver
  • 50 g Getrocknete Kokosraspel

Rezept: Detlef Moldenhauer
Foto: Stefanie Carle, Danke 😉

Die Blockschokolade hacken, mit der Butter in einen kleinen Topf geben. Bei geringer Hitze langsam schmelzen, gelegentlich umrühren. Den Puderzucker einrühren. Das Eigelb mit einem Schneebesen aufschlagen und mit den Mandeln und dem Rum zur Schokolade geben.
Alles gründlich verkneten, etwa 1/2 Stunde kühl stellen. Mit zwei Teelöffeln kleine, gleichmäßige Portionen abstechen. Die Portionen mit den Händen zu Kugeln formen, die Hände zwischendurch immer wieder unter kaltes Wasser halten. Die Hälfte der Rumkugeln in Kakaopulver, die andere Hälfte in Kokosraspeln wenden. Mindestens 30 Minuten kühl stellen.
Damit die Rumkugeln nicht zusammenkleben nach Möglichkeit in Pralinen-Manschetten setzen und ggf. lagenweise zwischen Pergamentpapier in einer Dose kühl aufbewahren.

Bei einem anderen Rezept fand ich die Legende:

  • ds oder dash = Spur, Schuss
  • t, ts oder tsp = teaspoon = Teelöffel (5 ml)
  • T, tb oder tablespoon = Esslöffel (15 ml)

Lussekatter – Rezept

Montag, Dezember 13th, 2010

Zum 13. Kalendertürchen

Die Lussekatt (Plural lussekatter „Luciakatzen“), auch saffranskuse oder julkuse genannt, ist ein traditionelles schwedisches Gebäck, welches von seiner typischsten Zutat die deutlich safrangelbe Färbung erhält. Lussekatter werden traditionell zum Luciafest gebacken, das in Schweden ein wichtiger vorweihnachtlicher Feiertag ist und am 13. Dezember gefeiert wird.

lussekatt

Lussekatt – Foto: KJ Vogelius / flickr

Zutaten für schwedisches Safrangebäck

  • 150 g Butter
  • 3 Päckchen Safran (Tipp: am besten aus Schweden mitbringen – viel preiswerter)
  • 50 ml Milch
  • ein halber Teelöffel Salz
  • 125 g Zucker
  • 50 g Hefe
  • 850 g Mehl
  • eine halbe Tasse gewaschene Rosinen
  • eine halbe Tasse gehackte Mandeln (nach Belieben)
  • Zubereitung

  • Die Butter langsam zerlassen. Dann die Milch leicht erwärmen. Die 3 Päckchen Safran und 1 Prise Zucker in einem kleinen Teil der erwärmten Milch auflösen. In eine Rührschüssel gibt man die zerkleinerte Hefe; die erwärmte Milch unter Rühren zugeben bis die Hefe gelöst ist. Nun zerlassene Butter sowie die zuvor hergestellte Safranlösung zugeben und gut verrühren. Danach wird der Zucker und das Salz untergerührt.
  • Zum Schluss wird durchgesiebtes Mehl zugegeben. Den Teig gut durchkneten bis er Blasen wirft und sich vom Schüsselrand lösen lässt. Die Rosinen und nach Belieben die Mandeln einarbeiten. Den Teig zugedeckt eine 3⁄4 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Danach diesen gut durchkneten.
  • Nun lange Stangen rollen und zu einem „S“ formen. Je zwei „S“ kreuzweise aufeinander legen. Enden andrücken. In die Mulden Rosinen geben und mit geschlagenem Eigelb bepinseln. Auf ein gefettetes und mit Mehl bestäubtes Backblech legen. Bei 225-240 Grad ca. 7-10 Minuten backen.
  • LuciaKatze

    Findus als LuciaKatze

    Fertig!

    Jetzt muss man das Safrangebäck nur noch auf dem Backblech abkühlen lassen. Dazu trinkt man Kaffee oder Glögg.

    Lussekatter gibt es in vielen verschiedenen Formen. Bei der traditionellen und gewöhnlichsten Form, julgalten genannt, wird der Teigstrang an den Enden in entgegengesetzter Richtung aufgerollt, so dass er einem „S“ ähnelt. Dann wird in die Mitte jeder Schnecke eine Rosine gesetzt – so wie im Bild oben zu sehen.
    Wenn zwei derart geformte lussekatter nebeneinander gelegt werden, nennt man sie julvagn („Weihnachtswagen“); in Kreuzform arrangierte lussekatter heißen julkors („Weihnachtskreuz“).
    Andere Formen werden lindebarn, kyrkporten, prästens hår oder såkaka genannt.

    lussekatter

    Lussekatter – Formen

    Verschiedene Safrankunstwerke könnt Ich Euch auf Nybakat.se ansehen