Archive for the ‘Geschichten und Sagen’ Category

Erinnerungen an ein ganz besonderes Fest

Samstag, Dezember 25th, 2021


Meine Großmutter war eine exzentrische Frau. Besuch empfing sie stets, verwegen an einer Zigarettenspitze ziehend, auf ihrem Diwan liegend wie Greta Garbo, und auf Familienfeiern erzählte sie gerne Witze, die so anzüglich waren, dass selbst mein Vater errötete. Ich liebte diese Frau. Ich liebte sie über alles. Und jedes Jahr freute ich mich auf das Weihnachtsfest, denn wir feierten bei ihr. Sie schmückte dann das ganze Haus – und immer mit den buntesten Engeln, Kugeln und Schneemännern. Überall blinkte und glitzerte es – so sehr, dass einem die Augen wehtaten. Es waren Weihnachtsfeste, von denen jedes Mädchen träumt. Und erst die Geschenke! Meine Großmutter kaufte mir stets das, was meine Eltern sich nicht leisten konnten: Schaukelpferde, Puppen, Dreiräder. Riesige, wunderschöne Dinge, die kaum alle ins Auto passten.

In jenem Winter aber, in dem ich zehn Jahre alt wurde, änderte sich alles: „Deiner Großmutter geht es nicht gut“, erklärte mein Vater, bevor wir nachmittags zu ihr aufbrachen. Ich verstand nicht was er meinte. Das Haus war üppig dekoriert wie immer. Eines aber war tatsächlich anders: Unter dem Tannenbaum lagen an diesem Abend keine buntverpackten  Geschenke. Nur ein kleiner Pappkarton, der ein Schild mit meinem Namen trug: Teresa.
Als ich ihn öffnete, war ich enttäuscht: Der Karton war leer. Ich drehte ihn in meinen Händen und bekam furchtbare Angst, ich hätte vielleicht etwas so Schlimmes getan, dass ich kein Geschenk verdiente. Da trat meine Großmutter zu mir und sagte: „Das, was dieser Karton enthält, kannst du weder sehen noch berühren oder schmecken. Aber es wird dich schützen und dich stark machen und dir Geborgenheit geben, wann immer du sie brauchst. Es wird alle Zeiten überdauern, und von all den Geschenken, die ich dir je gemacht habe, hoffe ich, dass du dich eines Tages einzig an dieses erinnerst“. Ich blickte auf und fragte: „Was ist es denn?“ Und sie sagte: „Liebe. All die Liebe, die ich für dich empfinde.“

Acht Tage später starb meine Großmutter. Und sie behielt Recht: Von den vielen Geschenken, die sie mir in all den Jahren machte, ist nur eines geblieben. Ein vergilbter Karton mit ausgefransten Kanten, der nichts enthält und zugleich doch alles. Liebe. Das schönste Geschenk der Welt.

Autor unbekannt

Ein ganz spezielles Geschenk

Freitag, Dezember 24th, 2021

Zum 24. Kalendertürchen

Ein kleiner Junge hat seiner Oma eine Bibel zu Weihnachten gekauft. bibel150s.gifUm das Geschenk etwas persönlicher zu machen, wollte er eine Widmung in die Bibel schreiben. Leider fiel ihm überhaupt nichts ein.
Dann erinnerte er sich, dass sein Vater ein Buch hat, das er über alles schätzt wegen der speziellen Widmung, die das Buch enthält. Der Junge entschied sich die selbe Widmung seiner Oma in die Bibel zu schreiben.
Am Heilig Abend, als Oma die Bibel von ihrem Enkel öffnete, las sie in kindlicher Schrift:

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Der Weihnachtsteller

Donnerstag, Dezember 23rd, 2021

Zum 23. Kalendertürchen

Der Weihnachtsteller
mit freundlicher Genehmigung © Barbara Pronnet

Als ich zusammen mit meinen gleichaussehenden Kollegen in den bunten Weihnachtsteller gelegt wurde, war mir schnell klar, jetzt heißt es warten und reifen bis zum Fest. Ich roch herrlich nach Butter und Rum und meine Zuckerglasur stand mir besonders gut.
„He“, rief eine dicke Marzipankartoffel neben mir, „mach dich nicht so breit.“ „Du musst reden,“ beschwerte sich eine herrlich aussehende Kokosmakrone rechts von mir, „ du machst dich doch breit wie ein fetter Christstollen.“ Sie lächelte mir freundlich zu und ich strahlte zurück. Was wäre wohl, träumte ich, wenn wir unsere Zutaten zusammenmischten? Es käme bestimmt etwas besonders Süßes heraus.
Ich sah mich um. Ein bisschen eng war’s schon auf diesem bunten Teller, aber die Farbenpracht und der Geruch waren einmalig. Ich freute mich schon auf den großen Tag. Wenn eine kleine Kinderhand nach mir greift und mich genussvoll verschlingt. Das ist eben für uns Plätzchen die Krönung. Meine nette Kokosmakrone neben mir war eingeschlafen. Ihr zarter Duft machte mich ganz schwindelig.
„Bist du neu hier?“ Ich äugte nach links oben, von wo diese tiefe Stimme kam und schaute auf den wohl bestgelungensten Gewürzlebkuchen aller Zeiten. Er trotzte nur so vor Korinthen, Rosinen und Schokostückchen.
„Ja, ich bin noch ganz warm“, sagte ich. „Du siehst sehr appetitlich aus, so rund und saftig“, lobte er mich. „Danke, aber nichts gegen dich. Du bist fantastisch.“ Der Lebkuchen räkelte sich richtig unter meinem Kompliment.
„Stimmt, ich bin wirklich gut gelungen. Die Hausherrin probierte ein neues Rezept. Sie hat sich sehr viel Mühl gegeben.“
„Ach Papperlapapp“ schimpfte die dicke Marzipankartoffel auf ein Neues. „Ihr mit eurem Geschwätz. Spätestens bis zum 2. Weihnachtsfeiertag werdet ihr einfach in volle Bäuche gestopft und keiner wird sich mehr an euer Aussehen erinnern oder an euren Geruch. Ihr seid eingebildete Narren.“
„Vielleicht hast du Recht“, pflichtete ich ihr bei, „aber unsere Aufgabe ist es nun mal gut auszusehen und zu schmecken.“
„Wenn du so weiter meckerst“, lachte ein Butterplätzchen schräg oben von uns, „wird dich keiner mehr vernaschen, weil du nämlich bis dahin sauer geworden bist.“
Wir lachten alle schallend und die Marzipankartoffel wurde ganz dunkelbraun vor Wurt. Mein süße Kokosmakrone war aufgewacht und hatte uns eine Weile wortlos kerze.gifzugehört.
„Versteht ihr denn den Sinn dieses Festes überhaupt nicht? Es geht doch nicht darum, wer am besten gelungen ist, die schönste Farbe hat und am leckersten schmeckt. Oder wer den besten Platz im runden Teller hat. Wichtig ist nur, dass wir alle, wie wir hier liegen, Freude bereiten und dazu beitragen, dass es ein gelungenes Fest wird. Und wenn wir uns bis dahin alle vertragen, werden sich unsere Aromen vermischen und wir alle werden unvergesslich schmecken.“
Es wurde still im buntgemischten Weihnachtsteller. Die Marzipankartoffel rutschte noch ein bisschen weiter nach unten, aber sie sagte nichts mehr. Die Anderen nickten zustimmend. Ich schaute stolz auf meine kleine Makrone, denn was sie gerade sagte, war das beste Rezept, was je geschrieben wurde.

Kirchenmaus

Mittwoch, Dezember 22nd, 2021

Zum 22. Kalendertürchen

Was die Maus träumt
von Rosario Valderrama

Es war ein bitterkalter Heiligabend in einer kleinen Stadt im kalten Norden Mexicos. Eine kleine braune Maus saß zitternd im Schnee. »Wo soll ich heut Nacht bloß schlafen? Ich werde erfrieren« piepste sie zähneklappernd. Da sah sie eine Kirche…
Die große schwere Holztür stand einen Spaltbreit offen, und ein Lichtstrahl fiel nach draußen auf den Schnee. Die Maus spähte hinein – niemand war da. Auf dem Boden war eine Krippe aufgebaut. Wie schön, dachte die Maus, und ging näher heran. Bestimmt hat keiner was dagegen, wenn ich hier übernachte. Sie betrachtete die starren Tonfiguren. Maria und Joseph sahen liebevoll zum Baby, das im Heu lag, und um die drei herum standen die Stalltiere. Die Maus dachte: ‚Das arme Baby friert bestimmt. Es hat ja fast nichts an. Wenn ich neben ihm schlafe, können wir uns gegenseitig wärmen.‘ Und sie kuschelte sich an das Christkind und schlief ein.

Im Traum hörte sie Stimmen.»Armes Ding« sagte jemand leise. »Bestimmt ist sie müde und friert«.
»Wir müssen sie mit Heu zudecken« sagte eine Männerstimme. Die Maus lächelte im Schlaf als sie fühlte, wie jemand sie vorsichtig zudeckte und eine kleine Hand ihr über den Kopf streichelte.
Als der Priester am nächsten Weihnachtstag die Kirche betrat und die Krippe sah, staunte er nicht schlecht. Er beugte sich nach unten, um besser sehen zu können. Maus
»Na so was!« flüsterte er. »Da liegt eine Maus beim Jesuskind und schläft! Und was für ein merkwürdigen weißen Fleck sie auf dem Kopf hat! Wie mag der da hingekommen sein? Hm, das ist bestimmt eine ganz besondere Maus.«
Gerade in diesem Moment wachte die Maus auf. »Keine Angst…« sagte der Priester freundlich, »Ich tu dir nichts. Von nun an kannst du hier in der Kirche wohnen.«
Die Maus war so glücklich! Sie sah den Priester an und dann das Christkind. Und da bemerkte sie, daß es ihr einen Moment lang zulächelte.

Seit diesem Tag lebte die Maus in der Kirche. Und auch ihre Kinder und Enkelkinder lebten dort, und alle hatten sie einen weißen Fleck auf dem Kopf.

Waldweibchen in Steinbach

Dienstag, Dezember 21st, 2021

Zum 21. Kalendertürchen

Im „Sagenschatz des Königreichs Sachsen“ von 1874 findet man die Sage vom Waldweibchen in Steinbach, aufgezeichnet vom Erzgebirgschronisten Christian Lehmann in der Naturchronik, dem Historischer Schauplatz derer natürlichen Merkwürdigkeiten in dem Meißnischen Ober-Ertzgebirge, Leipzig 1699:

In den Wäldern bei Steinbach und Grumbach ohnweit Jöhstadt läßt sich oft ein altes Mütterchen sehen, das ist das Waldweibchen. Es thut Niemandem etwas zu Leide, ja es hilft sogar den Leuten bei der Arbeit. Man erzählt, daß es vom Satan oder dem wilden Jäger gejagt werde und auf seiner Flucht einen Stock, in dem die Holzhauer ein Kreuz gehauen, suche, sich darauf setze und alsdann erlöst werde.
Im Jahre 1633 hat bei Steinbach am Aschermittwoche ein Bauer einen Baum im Walde gefällt, und indem der Baum im Falle ist, haut er nach der Holzhacker Gebrauch ein Kreuz hinein. Sogleich kommt ein gejagtes Weiblein und bleibt an dem mit dem Kreuze gezeichneten Baume stehen, da es denn sitzen geblieben. Unterdessen füllt es dem Holzhacker seinen Korb mit Spähnen, er aber schüttet die Spähne wieder aus, und davon ohngefähr ein Spähnchen hängen geblieben, findet er, als er nach Hause kommt, an dessen Statt einen ganzen Thaler. Er geht also bald wieder in den Wald, in der Hoffnung, solcher Thalerspähne viele aufzulesen, aber vergebens. Doch weil der Mann damals in kurzer Zeit zu Mitteln gekommen, hat man vermuthet, er müsse doch etwas gefunden haben. Von dieser Zeit an geht niemand gern am Aschermittwoch daselbst in’s Holz, in der Meinung, der wilde Jäger jage das Holzweibchen am Aschermittwoch.

Die Weihnachtskrippe daheim

Montag, Dezember 20th, 2021

Zum 20. Kalendertürchen

Der Bruder meiner Mutter, namens Joseph Hartel, ein noch unverehelichter junger Mann, der schöne Blechwaren aller Art verfertigte, besuchte uns, besonders im Winter, alle Abende. Er war immer heiter und voll witziger Einfälle. Wir Kinder alle waren immer hocherfreut, wenn der Herr „Vetter Joseph“ kam, wie wir ihn nannten.
– Uns Kindern und den Kindern einer Schwester und auch einiger Nachbarn Freude zu machen, hatte er in einer Ecke seines Wohnzimmers zwischen den zwei Fenstern eine „Weihnachtskrippe“ angebracht. Man sah einen großen Berg mit Felsen und Wäldchen und zerstreuten ländlichen Hütten. Krippenszene
Ganz oben auf dem Berge befand sich die Stadt Bethlehem. Wenn er uns bei Tage die Krippe zeigte, rauchten alle Kamine der Stadt, bei Nacht waren alle Fenster erleuchtet. Dies wurde durch ein Glutpfännchen mit Weihrauch oder einer kleinen Lampe bewirkt, die er in das Innere der Stadt hineinstellte, die aus Blech gefertigt und zierlich mit Farben bemalt war. Unten im Tale befand sich auf einer Seite eine grüne Ebene mit vielen Schafen und Lämmchen und mit dem Hirten, der auf einer Schalmei spielte. Zur andern Seite war ein kleiner See von wirklichem Wasser, in dessen Mitte, so zart wie das feinste Silberfädchen, ein Springbrunnen empor sprudelte. Auf dem See befanden sich zwei Schwäne; wenn man ihnen ein kleines rotes Stäbchen, das bereit lag und an dessen Spitze etwas Brot befestigt war, vorhielt, so kamen sie herbei; zeigte man ihnen aber den breiten Teil des Stäbchens, so wichen sie zurück. Diese Wunder des uns unbekannten Magneten erfreute uns Kinder sehr. Die größte Freude aber machte und das göttliche Kind mit Maria und Joseph; auch die anbetenden Hirten und die heiligen drei Könige, die mit aller königlichen Pracht erschienen. –
Noch jetzt zur Stunde erinnere ich mich an alles sehr klar und deutlich. – In Hinsicht der Kunst mochte dieses alles wohl keinen Wert haben. In Bezug auf die Zeitverhältnisse war manches irrig und ganz verfehlt. Aus den Mauern Bethlehems schauten zum Beispiel Kanonen hervor; der ehrwürdige Greis Simeon hatte eine Brille auf; die heiligen drei Könige waren mit dem doppelten Adler oder einem Ordenskreuz geschmückt. Allein all dieses irrte und Kinder nicht. Wir hatten dabei sehr andächtige Empfindungen, die wohl nicht ohne Gewinn waren für das ganze Leben.

Christoph von Schmid (1768 – 1854)

Das Gewicht der Schneeflocke

Sonntag, Dezember 19th, 2021

Zum 19. Kalendertürchen

Das Gewicht der Schneeflocke

„Es schneit“, sagte der Wolf.
„Was du nicht sagst, Gevatter“, brummte der Bär. „Mehr als tausend Schneeflocken“, sagte der Fuchs, „aber auf meinem Pelz spüre ich sie überhaupt nicht!“
„Sie schmelzen auf meiner Hasennase“, sagte der Hase, und dann fügte er nachdenklich hinzu: „Man spürt sie nicht. Doch sie haben ein Gewicht!“
„Eine Schneeflocke wiegt weniger als nichts“, knurrte der Wolf. „Und sie hat keine Kraft“, brummte der Bär. „Aber sie wiegt doch etwas und sie hat auch Kraft“, sagte der Hase. Die Tiere gerieten in Streit, ob die Schneeflocke etwas wiegt oder nicht.

„Wir wollen die Schneeflocken zählen, die da auf den alten, dicken Ast fallen“, sagte der Hase. „Da wird man sehen, ob die Schneeflocke Gewicht hat.“ Der Bär und der Wolf lachten so laut, dass es durch den ganzen Wald schallte. Aber weil sie gerade nichts Besseres zu tun hatten, zählten sie mit:
„Eins … zwei … drei … vier … fünf … sechs … sieben …“

Schneeflocken zählen

Als sie bei zweitausendachthundertsiebenundsechzig angekommen waren, machte es plötzlich „krach“, und der dicke mächtige Ast brach ab.
„Der Hase hat Recht“, knurrte der Wolf, und sogar der Bär wunderte sich über die Kraft der Schneeflocken.

Fredrik Vahle

Weihnachten ohne Mutter

Donnerstag, Dezember 16th, 2021

Zum 16. Kalendertürchen

Weihnachten ohne Mutter
Netzfundstück – Autor nicht bekannt

familieLiebe Kinder,

dieses Weihnachten werdet ihr ohne mich verbringen müssen; denn ich werde über die Feiertage verreisen.
Ich weiß noch nicht genau wohin, aber ich möchte dieses Christfest einmal auf eine andere Weise feiern. Vater konnte ich nicht überzeugen, mich zu begleiten, ihr könnt also ruhig nach Hause kommen. Da die Feiertage schon seit so vielen Jahren nach festen Ritualen ablaufen, werdet ihr es auch ohne mich schaffen.

Zwar habe ich sonst ein paar kleine Vorbereitungen getroffen, aber unter euch sind ja drei perfekte Hausfrauen, die mir so oft gut gemeinte Ratschläge geben konnten.
Die Gästebetten könnt ihr bei Schmidts nebenan und bei Hansens ein Stück die Straße runter leihen. Ich wollte euch das Festmahl nicht vorschreiben, deshalb habe ich nichts eingekauft. Die Menge für 12 Personen errechnet ihr einfach, indem ihr den Viertagesbedarf eurer drei Familien zusammenrechnet. Mit meinem kleinen Wagen musste ich ein paarmal fahren, aber ihr habt alle so schöne große Limousinen. Wenn ihr zusammen fahrt, ist es auch mit den schweren Getränkekästen bequemer.
Vielleicht solltet ihr auch auswärts essen, das Spülen der Geschirrberge hält immer so auf. Ansonsten benutzt ruhig mein gutes Geschirr. Ich habe jetzt eines mit Nachkaufgarantie, es macht also nichts, wenn die Kinder etwas zerschlagen. Die Preisliste liegt in der Schrankschublade; legt einfach das Geld dazu, ich vervollständige dann später das Service.

Eines macht mir allerdings Sorgen: Wer wird den Schlichter bei euren Diskussionen machen, wenn ich nicht da bin? Ihr wisst ja, dass Vater sich lieber raushält, weil seine Nerven zu empfindlich sind. Am besten, ihr bleibt alle ein bisschen gelassener, auch bei Erziehungsfragen. Jeder macht schließlich bei der Aufzucht des Nachwuchses Fehler. Ich habe mir da auch einiges vorzuwerfen. Aber glaubt mir, es ist nie zu spät, mit dem Umerziehen anzufangen.

Übrigens finanziere ich mit dem Geld, das ich sonst für eure Geschenke verwandt habe, dieses Jahr meine Reise. Löst doch die Gutscheine, die ihr für mich gekauft habt, ein und kauft euch selbst eine Kleinigkeit.

Fröhliche Weihnachten wünscht euch
Eure Mutter