Posts Tagged ‘advent’

Christkind im Walde

Montag, Dezember 20th, 2021

Zum 20. Kalendertürchen

Christkind kam in den Winterwald,
der Schnee war weiß, der Schnee war kalt.
Doch als das heil’ge Kind erschien,
fing’s an, im Winterwald zu blühn.

Christkindlein trat zum Apfelbaum,
erweckt ihn aus dem Wintertraum.
„Schenk Äpfel süß, schenk Äpfel zart,
schenk Äpfel mir von aller Art!“

Der Apfelbaum, er rüttelt sich,
der Apfelbaum, er schüttelt sich.
Da regnets Äpfel ringsumher;
Christkindleins Taschen wurden schwer.

Die süßen Früchte alle nahm’s,
und so zu den Menschen kam’s.
Nun, holde Mäulchen, kommt, verzehrt,
was euch Christkindlein hat beschert!

Ernst von Wildenbruch (1845-1909)
Kind mit Schlitten

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Terassenplätzchen (Rezept)

Montag, Dezember 20th, 2021

Zum 20. Kalendertürchen

Wir backen Terassenplätzchen, Hildabrödle, Spitzbuben
Einkaufsliste:

  • 400 g Mehl
  • 250 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Ei
  • 125 g geriebene Haselnüsse

Zum Füllen/Dekorieren:

  • beliebige Marmelade
  • Zucker
So gehts:

  • Aus den angegebenen Zutaten rasch auf dem Brett einen Knetteig herstellen und diesen 30 Minuten kalt stellen.
  • Danach messerrückendick ausrollen, runde gezackte Plätzchen ausstechen und auf einem leicht gefetteten Blech in der vorgeheizten Röhre hell backen (bei 200°c ca. 15 min).
  • Noch heiss je zwei mit Marmelade zusammensetzen und in Zucker wälzen.

Terrassen © Stefanie Carle
Weihnachtskekse 2009 – Foto von Stefanie Carle. Danke nochmal 🙂

Apfelkuchen (Rezept)

Dienstag, Dezember 7th, 2021

Zum 07. Kalendertürchen

AdventsapfelkuchenEinkaufsliste: 

  • 250 gr Mehl
  • 125 gr Butter oder Margarine
  • backen

  • 100 gr Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Tl Backpulver
  • 1 Tl Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier und zusätzlich 1 Eigelb
  • 5 El Milch
  • 5 säuerliche Äpfel
  • 1/2 Zitrone
  • 200 gr frische Walnußkerne
  • 100 gr Rosinen
  • 1/2 Tasse Rum

Und so wirds gemacht

  • Die Äpfel schälen, in Viertel schneiden und Kerngehäuse entfernen. Von der runden Seite die Apfelviertel blättrig einschneiden und mit Zitronensaft beträufeln.
  • Die Rosinen im Rum ziehen lassen.
  • Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig schlagen, die Eier nacheinander unter die schaumige Butter rühren.
  • Das Backpulver und den Zimt unter das Mehl mischen, diese Mischung und die Milch zu dem Butterschaum geben, alles zu einem glatten Teig verrühren.
  • Die Hälfte des Teiges in eine gefettete Springform füllen.
  • In die andere Hälfte die abgetropften Rosinen und 100 gr Nüsse einrühren. Falls der Teig zu fest wird, etwas Rum zugeben.
  • Diese Mischung ebenfalls in die Springform füllen und mit den Äpfeln und den restlichen Nüssen belegen.
  • Das Eigelb mit 1 El lauwarmem Wasser aufschlagen und damit den Kuchen bestreichen
  • Bei 180 Grad 45 bis 50 Minuten goldbraun backen.
Apfelkuchen

Bild von RitaE auf Pixabay

Ehe es für den mahnenden Zeigefinger zu spät ist…

Freitag, Dezember 3rd, 2021

Zum 03. Kalendertürchen

Fahrplan für die Weihnachtsbäckerei
Vor ganz vielen Jahren zur Verfügung gestellt von Astrid

  • 4 Wochen vorher: Stollen und Früchtekuchen (Gewürze sollen gut durchziehen)
  • 3-4 Wochen vorher: Gewürztes Gebäck aus Rührteig (Gewürze sollen gut durchziehen), Honigkuchen, Printen, Pfeffernüsse, braune Kuchen u.s.w., Rührteig-Gebäcke, z.B. Spritzgebäck (schmecken sowohl frisch als auch noch nach 4 Wochen), Ungefüllte Knetteig-Gebäcke, z.B. Schwarz-Weiß-Gebäck (können Sie einfrieren)
  • 3 Wochen vorher: Konfekt und Pralinen (dabei kein rohes Ei verwenden)
  • NIcht essen - nur gucken!2 Wochen vorher: Gefüllte und feuchte Gebäcke, z.B. Zimtsterne, Elisenlebkuchen u.s.w. (Gebäcke mit Backpapier trennen)
  • 1-2 Wochen vorher: Makronen und ähnliche Eiweißgebäcke (in fest schließenden Dosen aufbewahren), Konfekt und Pralinen mit Ei (nur frisches Ei verwenden)
  • maximal 1 Woche vorher: Große, aufwendige Rührteig – Gebäcke zubereiten (Gewürze sollten 2 Tage durchziehen)
  • 3-4 Tage vorher: Kleine und gefüllte Rührteig- Gebäcke zubereiten. Buttergebäck, Vanillekipferl, Heidesand (gefriergeeignet)
  • 2-3 Tage vorher: Besondere Adventstorten zubereiten (müssen durch-ziehen, gekühlt aufbewahren), Böden und Törtchen vorbereiten (frisch füllen)
  • 1-2 Tage vorher: Torten fertig stellen (kühl aufbewahren)

…zumindest hat man das zu Grossmutters Zeiten so gemacht.

Und ab geht die Post

Donnerstag, Dezember 2nd, 2021

Da fällt mir gerade ein, du hast ja noch keine Weihnachtskarten gekauft. Rasch gehe ich in Gedanken durch, wem ich gute Wünsche zum Fest senden möchte. Die Peinlichkeit vom letzten Fest wird mir dieses Jahr nicht passieren. Ich hatte doch tatsächlich Post von Bekannten bekommen und selbst gar keine geschickt, so dass ich lm_jpost.gifan Heiligabend schnell noch Kartengrüße schreiben musste. Beim Durchblättern meines Adressbuches fallen mir einige Namen auf, von denen ich schon einige Zeit nichts mehr gehört habe. Warum nicht die Gelegenheit nutzen und sich mal melden. Die Post wirbt doch auch: Schreib mal wieder!

Ich mache eine Liste, wer alles eine Karte bekommen soll, und unterteile sie gleich noch in Rubriken: Humor, Besinnlich, Geschäftlich, Brief, Geldgeschenk. Zunächst ordne ich die Empfänger, die mir ins Gedächtnis kommen, zu. Anschließend die aus dem Adressbuch – von A wie Adam, einem Onkel meines Mannes, bis Z wie Zweistein, eine ehemalige Kollegin. Es ist schon eine stattliche Zahl, die auf meinem Papier steht. Zur Abrundung und um ja keinen zu vergessen, lege ich die Liste meinem Mann vor. Der interessiert sich aber wenig für meine Aufstellung: Du machst es schon recht, ist der einzige Kommentar, den ich ihm entlocken kann.
Mit meiner Liste strebe ich dann ins Schreibwarengeschäft und schaue mir das Glückwunschkartenangebot an. Die Bereiche ‚Humor‘ und ‚Geldgeschenk‘ sind schnell abgehakt. Etwas schwieriger ist es mit ‚Geschäftlich‘ und ‚Besinnlich‘. Aber auch diese Hürde ist zu nehmen. Froh, alles doch so schnell bekommen zu haben, eile ich gleich noch zur Post und besorge die entsprechenden Briefmarken: Karte, Brief und Übersee. Um etliche Mark ärmer, aber zufrieden geht es nach Hause. Da die Zeit drängt, setze ich mich am Mittag an den Schreibtisch und schreibe fleißig. Als es Zeit fürs Abendessen ist, habe ich einen Großteil schon geschafft. Von den lm_mpost.gifGeldgeschenken für Zeitungsfrau, Briefträger, Müllmänner, den Karten für die Geschäftsfreunde meines Mannes, die Briefe an die engsten Verwandten, sofern man sich nicht über die Feiertage sieht, bis zum Humorvollen für die Freunde, alles erledigt. Und der kleine Rest wird am Abend dann auch noch schnell fertig. Am nächsten Morgen werfe ich alles ein. Das Weihnachtsfest kann kommen.

Das Weihnachtsfest kommt, aber was nicht kommt sind die Karten der von mir angeschriebenen Personen. Natürlich, die, die immer kommen, sind schon da: von Hilde aus Bochum, Onkel Franz aus USA usw. Es sind auch ein paar dabei, über die ich mich wirklich richtig freue, weil sie sich schon lange nicht mehr gemeldet haben. Sollte es mir heuer passieren, von anderen vergessen worden zu sein? An Heiligabend sind erst knapp fünfzig Prozent aller erwarteten Karten eingetroffen. Dafür wartet am Nachmittag eine Überraschung der besonderen Art auf mich, ich komme kaum vom Telefon weg. Jeder, der sich nicht schriftlich gemeldet hat, ruft kurz an. Auch keine schlechte Idee, denke ich, das wirst du nächstes Jahr auch machen. posttasche-s.gif

Im drauffolgenden Jahr zu Weihnachten nehme ich mir wieder meine Liste vom Vorjahr vor. Die hat sich richtig bewährt. Ein paar Namen muss ich leider streichen, aber einige kommen auch neu hinzu. Hinter jeden Namen setze ich ein Zeichen: Telefon oder Karte. Ungefähr die Hälfte der Namen wird Post erhalten, die anderen rufe ich an. Die Kartengrüße habe ich dann auch alle rechtzeitig abgeschickt. Und da vor Heiligabend gerade ein Wochenende ist, setze ich mich am Samstag ans Telefon und sage allen meine guten Wünsche zum Fest. Etwas erstaunt war ich schon über manche Reaktion am Telefon. Einige klangen wie ertappt. Ich kann mir das nicht erklären. Die Erleuchtung kommt an Heiligabend: Ich liege mit Telefonieren nicht im diesjährigen Trend, denn nun kommen von fast neunzig Prozent Karten. Das erklärt auch die komischen Reaktionen auf meine Anrufe.
von Jessy Scheithauer

Eiskrippe im Landhaushof Graz

Dienstag, November 30th, 2021

Seit 1996 wird im schönsten Renaissance-Hof von Graz, dem Landhaushof, nach Idee und Plan von Gert J. Hödl mit seinem internationalen Eisschnitzer-Team eine weltweit einzigartige Weihnachtskrippe aus klarem Eis errichtet. Mittlerweile gilt sie als Klassiker des Grazer Advents, der jedes Jahr mit Spannung erwartet wird.
Diese „Eiskrippe“ mit lebensgrossen Figuren und der gewaltigen Eiskonstruktion aus rund 50 Tonnen kristallklarem Eis hat sich binnen weniger Jahre zum absoluten Publikumshit für den Advent in Graz entwickelt und ist zweifellos auch in diesem Jahr wieder ein einzigartiges und vergängliches Kunstwerk.

Öffnungszeiten: 27.11.2021 – 06.01.2022

Eiskrippe © Bernhard Pfeifer, Graz

Eiskrippe 2006, Foto © Bernhard Pfeifer, Graz

Bis 2011 hatte ich von dieser Krippe noch nichts gehört, aber dann machte mich Karin aufmerksam, die schon einige Jahre hier mitliest. Ich fing an, gute Fotos zu suchen, aber entweder darf man sie nicht verwenden oder war die Krippe schon arg angetaut…
Aber dann fand ich Bilder, die gefielen, fand auch eine Mailadresse zum Fotografen und bedanke mich jetzt bei Bernhard Pfeifer. Ich hoffe, er verzeiht meine Nachbearbeitung…

Vanillekipferl (Rezept)

Sonntag, November 28th, 2021

Wir backen Vanillekipferl
Einkaufsliste:

  • 300 gr Mehl
  • 125 gr Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eigelb
  • 125 gr geriebene Mandeln
  • 250 gr Butter
  • Puderzucker
So gehts:

  • Das Mehl auf den Tisch geben
  • Zucker, Vanillezucker und die Eigelb dazugeben und zu einem Brei vermischen
  • Dann die Mandeln und die zerkleinerte Butter dazu und verkneten
  • Knetteig 30 Minuten ruhen lassen, dann aus diesem Teig kleine Hörnchen formen und im vorgeheizten Backofen bei 180° Grad Celsius ca. 12-15 Minuten backen.
  • Die fertigen Kipferl in Puderzucker rollen.
vanillekipferl2010

Vanillekipferl 2010 – Fotos von Stefanie Carle (Account bei Ipernity gelöscht). Danke