{"id":191,"date":"2025-12-09T00:03:01","date_gmt":"2025-12-08T23:03:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weihnachtszeiten.de\/aktuell\/?page_id=191"},"modified":"2025-11-29T07:50:36","modified_gmt":"2025-11-29T06:50:36","slug":"09-dezember","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.weihnachtszeiten.de\/aktuell\/kalender\/09-dezember\/","title":{"rendered":"09. Dezember 2025"},"content":{"rendered":"<table style=\"margin: auto;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><a href=\"?page_id=190\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin-right: 25px;\" title=\"Einen Tag zur&#252;ck\" src=\"\/aktuell\/wp-content\/uploads\/p1\/linkfarb.gif\" alt=\"Einen Tag zur&#252;ck\" width=\"40\" height=\"44\" border=\"0\" \/><\/a><\/td>\n<td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin-right: 5px;\" title=\"Heute ist der\" src=\"\/aktuell\/wp-content\/uploads\/p1\/date_1.gif\" alt=\"Heute ist der\" width=\"172\" height=\"37\" hspace=\"5\" \/><\/td>\n<td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"09. Dezember\" src=\"\/aktuell\/wp-content\/uploads\/p1\/0912_1.gif\" alt=\"09. Dezember\" width=\"175\" height=\"37\" border=\"0\" \/><\/td>\n<td><a href=\"?page_id=192\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin-left: 25px;\" title=\"einen Tag vor\" src=\"\/aktuell\/wp-content\/uploads\/p1\/rechtfarb.gif\" alt=\"einen Tag vor\" width=\"40\" height=\"44\" border=\"0\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p class=\"zitat\"><a name=\"kalender\"><\/a><div style=\"text-align:center; margin:2px 10px 2px 10px;\"><span style=\"color:#4A567E\">\u00bbSchenken heisst, einem anderen etwas geben, <br \/>\r\nwas man am liebsten selbst behalten m\u00f6chte.\u00ab<br\/><small>&nbsp;Selma Lagerl\u00f6f<\/small><\/span><\/div><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Die Legende von der Christrose\" src=\"\/aktuell\/wp-content\/uploads\/p1\/legendevonderchristrose.gif\" alt=\"Die Legende von der Christrose\" width=\"413\" height=\"37\" border=\"0\" hspace=\"2\" vspace=\"2\" \/><br \/>\n<small>(aus: Hermine K&#246;nig, \u201cDas gro&#223;e Jahrbuch f&#252;r Kinder\u201d, M&#252;nchen 1994, S. 90)<\/small><\/p>\n<p>In der Heiligen Nacht sprachen die Hirten zueinander: Kommt, lasset uns nach Bethlehem gehen und sehen, was da geschehen ist. Und sie machten sich eilends auf. Jeder nahm ein Geschenk mit: Butter und Honig, einen Krug Milch, Wolle vom Schaf und ein warmes Lammfell.<br \/>\nNur ein Hirtenjunge hatte gar nichts zum Schenken. Was sollte er nur mitbringen? Er suchte auf der Winterflur nach einem passenden Geschenk. Vielleicht ein Bl&#252;mchen? Er fand keins. Da wurde der Hirtenjunge sehr traurig und weinte. Die Tr&#228;nen fielen auf die harte Erde. Dort, wo seine Tr&#228;nen auf den Boden fielen, begannen Blumen zu wachsen, die trugen Bl&#252;ten wie Rosen. F&#252;nf Bl&#252;tenbl&#228;tter, zart und wei&#223;, ein Kranz von goldenen Staubgef&#228;&#223;en, die wie eine Krone hervorleuchteten. Voll Freude pfl&#252;ckte der Junge die Blumen und brachte sie dem Kind in der Krippe. Das Jesuskind freute sich und l&#228;chelte.<br \/>\nSeit der Zeit bl&#252;ht die Blume jedes Jahr im Winter auf, und die Menschen nennen sie die Christrose.<br \/>\n<div id=\"attachment_2348\" style=\"width: 570px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.weihnachtszeiten.de\/aktuell\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/8345f82d-0fa2-4542-a64f-d8324d1f2f3f.jpg\" rel=\"lightbox[191]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2348\" src=\"http:\/\/www.weihnachtszeiten.de\/aktuell\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/8345f82d-0fa2-4542-a64f-d8324d1f2f3f-560x560.jpg\" alt=\"Hirtenjunge und Christrosen, KI-generiert\" width=\"560\" height=\"560\" class=\"size-large wp-image-2348\" srcset=\"http:\/\/www.weihnachtszeiten.de\/aktuell\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/8345f82d-0fa2-4542-a64f-d8324d1f2f3f-560x560.jpg 560w, http:\/\/www.weihnachtszeiten.de\/aktuell\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/8345f82d-0fa2-4542-a64f-d8324d1f2f3f-270x270.jpg 270w, http:\/\/www.weihnachtszeiten.de\/aktuell\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/8345f82d-0fa2-4542-a64f-d8324d1f2f3f-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.weihnachtszeiten.de\/aktuell\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/8345f82d-0fa2-4542-a64f-d8324d1f2f3f-768x768.jpg 768w, http:\/\/www.weihnachtszeiten.de\/aktuell\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/8345f82d-0fa2-4542-a64f-d8324d1f2f3f.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 560px) 100vw, 560px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2348\" class=\"wp-caption-text\">Hirtenjunge und Christrosen, KI-generiert<\/p><\/div><\/p>\n<p><!--Start Navigator--><a name=\"gedicht1\"><\/a><\/p>\n<table style=\"margin: auto;\" border=\"0\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr align=\"center\">\n<td><a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/aktuell\/wp-content\/uploads\/p1\/links.gif\" alt=\"einen Schritt zur&#252;ck\" width=\"40\" height=\"44\" border=\"0\" \/><\/a><\/td>\n<td width=\"423\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 15px;\" src=\"\/aktuell\/wp-content\/uploads\/p1\/line423.gif\" alt=\"loading...\" width=\"423\" height=\"23\" border=\"0\" hspace=\"20\" \/><\/td>\n<td><a href=\"?page_id=175\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/aktuell\/wp-content\/uploads\/p1\/rechts.gif\" alt=\"zum Kalender\" width=\"40\" height=\"44\" border=\"0\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Von der Weihnachtsfee\" src=\"\/aktuell\/wp-content\/uploads\/p1\/VonDerWeihnachtsfee.gif\" alt=\"Von der Weihnachtsfee\" width=\"304\" height=\"37\" border=\"0\" hspace=\"2\" vspace=\"2\" \/><br \/>\n<small>Singinens Geschichten &#8211; Kapitel 21 von Paula Dehmel, 1862-1908<\/small><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Ich bin aus einem hellen Lande;<br \/>\nda w&#228;chst und bl&#252;ht ein Baum, um den<br \/>\nwir all in strahlendem Gewande<br \/>\nmit silberwei&#223;en Fl&#252;geln stehn.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Der Baum ist gr&#252;n, gr&#252;n ohne Ende,<br \/>\nund seine H&#246;he mi&#223;t kein Sinn;<br \/>\nund seine Zweige sind wie H&#228;nde,<br \/>\ndie strecken sich nach Jedem hin.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Der Baum tr&#228;gt viele tausend Kerzen,<br \/>\nund jede ist den andern gleich;<br \/>\nund ihre Flammen sind wie Herzen,<br \/>\ndie leuchten klar und warm und weich.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Er h&#228;ngt voll Gold bis an die Spitze,<br \/>\nund seine Jahre z&#228;hlt kein Mund;<br \/>\nund seine Wurzeln sind wie Blitze,<br \/>\ndie dringen in den h&#228;rtesten Grund.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">O komm, komm! Tausend Fr&#252;chte warten,<br \/>\ndein goldner Apfel pfl&#252;ckt sich leicht;<br \/>\ndenn Jedem &#246;ffnet sich der Garten,<br \/>\nwer sinnt, wie man den Baum erreicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Kommt, seht ihn schimmern! Heut aufs neue<br \/>\nerf&#252;llt sich, was die Schrift verhie&#223;:<br \/>\nEinst pflanzte, da&#223; der Mensch sich freue,<br \/>\nGott einen Baum im Paradies.<\/p>\n<p>Dieses Gedicht habe ich am Heiligen Abend aufgesagt. Es ist von dem Dichter Richard Dehmel; der hat noch &#8217;ne ganze Masse solcher sch&#246;nen Gedichte gemacht.<\/p>\n<p>Mutter hat mir ein langes wei&#223;es Kleid angezogen und mir einen silbernen G&#252;rtel umgebunden. &#220;ber den Kopf bekam ich einen feinen Schleier mit einem Kranz von Christrosen; die haben wir beide, Line und ich, aus Rauschgold und Blattsilber ausgeschnitten. Onkel Joachim hat mir noch ein paar wei&#223;e Fl&#252;gel aus Berlin mitgebracht; nun sah ich ganz aus wie eine richtige Christfee.<\/p>\n<p>Als der Baum angesteckt war, durfte ich das Lied aufsagen. Vater hat mich nachher gek&#252;&#223;t und hat gesagt: das war sch&#246;n, Singine. Und Line und der alte Steffens haben ganz and&#228;chtig dagestanden und mich so fromm angekuckt, als w&#228;re ich wirklich das heilige Christkind.<\/p>\n<p>Und in der Nacht, als alles schlief, habe ich mir meine Fl&#252;gel wieder angemacht und bin in den Himmel geflogen. Da habe ich zugesehen, wie die Engelchen viele Sterne blank putzten und sie an den gro&#223;en Weihnachtsbaum mitten im Himmel h&#228;ngten. Und die Jungfrau Maria hatte das Jesuskind auf dem Arm und legte gr&#252;ne Tannenzweige rings um einen langen Tisch, die strahlten wie lauter Edelsteine. Und alle Engel sangen sch&#246;ne Lieder; die konnte ich aber nicht verstehen, die waren gewi&#223; in der Himmelsprache gesungen.<\/p>\n<p>Die kleinsten Engel spielten mit goldnen B&#228;llen; manchmal rollte ihnen einer weg und &#252;ber die Wolken. Da sagten sie: Wenn er auf die Erde f&#228;llt, wird er eine Sternschnuppe; die Menschen k&#246;nnen sie aber nicht fangen, denn die B&#228;lle sind aus Sonnenstrahlen gemacht und zergehen in der Luft.<\/p>\n<p>Der liebe Gott nahm mich auf den Scho&#223; und sah so gut und freundlich aus wie vorhin Vater, als er sagte: das war sch&#246;n, Singine. Er gab mir einen Ku&#223; und sprach: Werde auch so sch&#246;n und sanft wie die Christfee! Er und die Engelchen hatten n&#228;mlich das Gedicht bis in den Himmel geh&#246;rt; und das geschieht immer, wenn etwas recht von Herzen kommt, sagte der liebe Gott.<\/p>\n<p>Nachher nahm mich ein Engel auf den Arm und brachte mich einszweidrei wieder in mein Bett. Da tr&#228;umte mir noch lauter Sch&#246;nes vom Himmel und von den himmlischen Heerschaaren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(aus: Hermine K&#246;nig, \u201cDas gro&#223;e Jahrbuch f&#252;r Kinder\u201d, M&#252;nchen 1994, S. 90) In der Heiligen Nacht sprachen die Hirten zueinander: Kommt, lasset uns nach Bethlehem gehen und sehen, was da geschehen ist. Und sie machten sich eilends auf. 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