Posts Tagged ‘weihnachtsmann’

Das war der echte, ich schwörs Euch!

Samstag, Dezember 21st, 2019

Zum 21. Kalendertürchen

Dezember 1970

Und es gibt ihn doch! 1970

Irgendwann im Dezember 1970 vor der Leipziger Blechbüchse. Alle Jahre wieder saß dort der Weihnachtsmann. Zu seinen Knien stand ein ranziges, altes Schaukelpferd mit lichtem Fell, auf dem durften die Kinder dann sitzen für das obligartorische Foto mit dem Weihnachtsmann.
Wobei – wenn ich das Originalbild angucke: Es war ein Schaukelesel. Dieses Foto habe ich tatsächlich noch.

Eigentlich war ich auf der Suche nach nem Foto aus 1968, aber irgendwie habe ich das noch nicht gefunden.

Und ob ichs je finden werde, weiß ich nicht so genau, denn mittlerweile ist alles weg. All die Dinge, mit denen ich aufgewachsen bin; mein erster Teddy, das Märchenbuch, aus dem mir und später auch meinen Kindern vorgelesen wurde… Dieser Kleinkram, der uns immer umgeben hatte. Auch das Elternhaus wurde in diesem Frühjahr abgerissen; aber das ist ne eigene, verdammt traurige Geschichte.

Geblieben ist von Allem nichts mehr, nur ein paar alte Bilder. Ihre Fotos hatte meine Mutter immer fein säuberlich in Alben geklebt und auch die sind unwiederbringlich verloren, soweit ich sie nicht vor ein paar Jahren schon zu mir genommen habe, um ein paar Bilder einzuscannen.

Mittwoch, Dezember 4th, 2019

Die verlorene Mütze des Weihnachtsmannes

Letztes Jahr, am frühen Nachmittag des Heiligen Abends, widerfuhr dem Weihnachtsmann etwas, das ihm in über hundert Jahren noch nicht passiert war.
Er glitt mit seinem vollbepackten Schlitten über den großen Hohlweg hinter dem Tannenforst dahin, als ihm plötzlich und unvermittelt eine Horde Wildschweine über die Fahrbahn sprang, und er, um Schlimmes zu verhindern, den Schlitten ruckartig abbremsen musste. Weder dem Rentier am Geschirr noch ihm geschah etwas; die ganzen Geschenke jedoch waren über dem schneebedeckten Boden verstreut, und ihm blieb nichts anderes übrig, als alles wieder aufzuladen.

decorating.gifEr fluchte wie nur Weihnachtsmänner fluchen können, kam ordentlich ins Schwitzen und musste deshalb seine warme Mütze absetzen. Er stülpte sie über die Spitze eines jungen Tannenbäumchens, und als er mit Beladen fertig war, dachte er nur noch an die freudigen Gesichter der Kinder, wenn er ihnen die Geschenke überbringt, aber nicht an seine Mütze. Er fuhr davon, die Mütze hing einsam und verlassen da.

Kaum eine Stunde später kam ein Vater mit seinem Sohn an er Stelle vorbei, um ein schönes Bäumchen zu schlagen, und als sie sahen, wie schön die Mütze auf der Spitze aussah, nahmen sie diese einfach mit. Wie es der Zufall wollte, kam der Weihnachtsmann dann spät in der Nacht auch zu dieser Familie. Ganz gerührt ob des festlichen Anblicks des Bäumchens, auf dem seine Mütze hing, schlug er es dem Vater ab, die Mütze wieder mitzunehmen. ‚Ich habe in meinem Haus noch so viele davon‘ sprach er, ‚und ich freue mich über alle, die ihren Baum auf diese Weise schmücken.‘
Seither bringt er als Geschenk auch gern eine seiner Mützen mit.

Am Rande erwähnt…

Donnerstag, Dezember 1st, 2011

Ich bin dann mal weg. Erster Dezember, erstes echtes Kalendertürchen und für mich ein neuer Schreibtisch, weil erster Arbeitstag. Schaun wir mal, was das wird…

[geschrieben am 01.11.2011 um 07:33 Uhr]

Ich bin denn mal weg