Einen Tag zurück Heute ist der 12. Dezember einen Tag vor

»Weihnachten - Ein Fest der Freude. Leider wird dabei zu wenig gelacht.«
 (Jean-Paul Sartre, 1905-80)

 
Die Legende vom Weihnachtsstern

Die Legende erzählt die Geschichte der kleinen Pepita, ein armes Mädchen aus Mexiko.
Pepita hatte kein Geschenk am Heiligen Abend fürs Jesuskind, welches in der Krippe der Kapelle lag. Pepita und ihr Cousin Pedro liefen langsam zur Kapelle. Pepitas Herz war mit Trauer gefüllt.
wsternlegende.gif‚Ich bin sicher Pepita, dass das bescheidenste Geschenk von Ihm mit Freude in Empfang genommen wird, solange es aus Liebe geschenkt wird‘ sagte Pedro tröstend. Ratlos kniete Pepita ins Gras neben dem Weg und fing an ein paar Gräser zu pflücken und machte daraus einen kleinen Blumenstrauss. Als ihr fertiges Werk betrachtete, war sie verlegen über das einfache Geschenk. Es rannen ihr ein paar Tränen übers Gesicht, als sie die Dorfkapelle betrat.

Als sie in die Nähe des Altars trat, hat sie sich an Pedros tröstende Worte erinnert: ‚Das bescheidenste Geschenk wird von Ihm mit Freude in Empfang genommen, solange es aus Liebe geschenkt wird.‘ Sie fing an sich besser zu fühlen, als sie die Blumen zur Krippe hin legte.
Doch plötzlich wurde aus den Gräsern ein Strauss voll mit roten Blüten. Jeder, der die roten Blumen sah, glaubte, dass ein Wunder geschah vor seinen Augen.
Von jenem Tag an nannte man die kräftig roten Blumen Flores de Noche Buena, oder Blumen der Heiligen Nacht, da sie jedes Jahr zur Weihnachtszeit blühten.

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Alle Jahre wieder verfallen Hausfrauen in vorweihnachtliche Panik. Immer wieder ist die Adventszeit viel mehr von Hektik geprägt als durch Ruhe oder Besinnung. Dagegen helfen vielleicht…

10 goldene Weihnachtsregeln

  • Feiern sie ihr ganz persönliches Weihnachten, nach ihrem Geschmack und den Traditionen, die ihnen und denen, die mit ihnen feiern, wichtig sind.
  • Stimmen sie rechtzeitig, am besten schon im Oktober, mit allen Beteiligten ab, wie ihr gemeinsames Weihnachten aussehen soll.
  • Besprechen sie in aller Ruhe die Geschenke und überlegen sie, was sie schenken. Vergessen sie nicht, dass Schenken keine Frage des Geldes ist. Basteln sie etwas, oder schenken sie einander Zeit für einen Konzertbesuch, Spaziergänge oder Ãhnliches.
  • Machen sie schon vor Beginn der Weihnachtszeit einen Plan, was alles zu tun ist. Vielleicht lassen sich einige Dinge bereits jetzt erledigen oder vorbereiten, z.B. Briefe schreiben und Pakete packen, Kekse backen…
  • Stimmen sie sich auf Weihnachten ein. Ein schönes Konzert oder der Besuch eines Weihnachtsmarktes sind nur zwei der zahlreichen Möglichkeiten dazu. Oder auch Bastelnachmittage oder gemütliche Leseabende zuhause sorgen für Weihnachtsstimmung.
  • Überlegen sie rechtzeitig, ob und was sie backen wollen. Vielleicht veranstalten sie ein gemeinsames Backfest mit der ganzen Familie, das macht Kindern wie Erwachsenen Spass.
  • Kaufen sie den Weihnachtsbaum nicht in letzter Minute und schauen sie ein bis zwei Wochen vorher nach, ob ihr Baumschmuck noch brauchbar ist.
  • Kaufen sie rechtzeitig die nötigen Zutaten für ihr Weihnachtsessen ein. Vielleicht können sie einiges schon vorbereiten, damit ihre Küche nicht zum weihnachtlichen Dauerplatz wird.
  • Verplanen sie nicht alle Weihnachtsfeiertage mit Besuchen oder Einladungen. Reservieren sie sich Zeit für sich selbst.
  • Vergessen sie vor allem eines nicht: Probleme verschwinden nicht einfach, weil Weihnachten ist. (DAS ist nun allerdings wirklich schade, aber leider nur zu wahr!)
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    Ich wünsch Dir Zeit
    Aus: Elli Michler, Dir zugedacht, © Don Bosco Verlag, München, 2004

    Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.
    Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:
    Ich wünsche dir Zeit, dich zu freun und zu lachen,
    und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.
    Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,
    nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
    Ich wünsche dir Zeit – nicht zum Hasten und Rennen,
    sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.
    Ich wünsche dir Zeit – nicht nur so zum Vertreiben.
    Ich wünsche, sie möge dir übrig bleiben
    als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,
    anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.
    Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,
    und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.
    Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
    Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.
    Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,
    jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
    Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
    Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben!

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    Pointsettia Day - Tag des Weihnachtssterns

    Am 12. Dezember wird in den USA traditionell der „Poinsettia Day“ gefeiert. Bereits seit der Mitte des 18. Jahrhunderts wird der „Tag des Weihnachtssterns“ in den Vereinigten Staaten zum Anlass genommen, geliebten Menschen eine Freude zu bereiten. pointsettiaboy.gif
    Der winterliche Termin geht zurück auf den Todestag von Joel Poinsett. Als erster Botschafter der USA in Mexiko hatte Poinsett vor rund 200 Jahren den Weihnachtsstern von Mexiko in die USA gebracht und ihm auch gleich als Namensgeber gedient. Von Amerika aus begann dann auch der Siegeszug der Poinsettien um die Welt. Dem Diplomaten und Pflanzenfreund zu Ehren führte der amerikanische Kongress Mitte des 19. Jahrhunderts den „Poinsettia Day“ ein.

    In Frankreich heißt der Weihnachtsstern „Étoile d’amour“ (Liebesstern) und wird das ganze Jahr über wie auch in den USA als Liebesgruß verwendet wird. In Deutschland führt der Weihnachtsstern seit vielen Jahren die Hitliste der blühenden Topfpflanzen an. In Chile und Peru nennt man ihn „Krone der Anden“. Im Himalaya und in anderen Teilen des tropischen Asiens verehrt man den Weihnachtsstern als heilige Pflanze.
    In Nepal heißt der Weihnachtsstern Lalupate – „Roter Blätterstern-Weihrauch“ und dient als Beimischung zuammen mit anderen Räucherstoffen traditionell der Hexen- und Dämonenabwehr. Ausserdem ist die Pflanze dort neben dem roten Rhododendron die Lieblingsopferblume für die furchterregende Kali, der Göttin der Zerstörung aber auch der Erneuerung. Für Hindus symbolisiert die rote Farbe der Brakteen die weibliche Lebensenergie.

    Rund um den Weihnachtsstern gibt es einige Legenden und Erzählungen:
    Man erzählt, dass ein Trapper einem Indianer eine Pflanze abgeluchst und ihn beim Bezahlen betrogen habe. Daraufhin sandte ihm der empörte Indianer einen Fluch nach: „In Zukunft sollen die Blätter die Farbe deines Blutes tragen!“ wstern2.gifUnd so wurde der Weihnachtsstern rot…
    Und noch eine andere Legende um diese Pflanze berichtet, dass „Cuitla-xochitl“ (übersetzt: Blüte mit Blättern, die so stark wie Leder sind) die Lieblingsblume des Azteken-Herrscher Montezuma war und dieser glaubte, dass die tiefroten Hochblätter aus den Blutstropfen des gebrochenen Herzens einer unglücklich verliebten aztekischen Göttin entstanden seien.

    12. Dezember 2018 | aktualisiert im Dez 2018 | 2.195 Betrachter

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