»Für mich war der Weihnachtsmann immer so etwas
wie ein reaktionäres Symbol für Trost und Überfluß.«
 Sir Peter Ustinov

Geduld, ihr Neugiernasen!
Auch 2016 öffnet sich das erste Kalendertürchen am 1. Dezember. Seit Jahren schon überlege ich die Seiten einzustellen, aber sie liegen noch im Netz, also mache ich sie auch in diesem Jahr wieder sichtbar. Für Updates, Veränderungen oder neue Beiträge reicht meine Zeit aufgrund privater Turbulenzen auch in diesem Jahr nicht…

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Wie schon in den letzten Jahren – für den Kalender malte Terry Redlin
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Historisches zum Adventskalender

Die wohl früheste Form eines Adventskalenders stammt aus dem Jahre 1851.
Das erste gedruckte Exemplar verdankt seine Existenz den Kindheitserlebnissen eines schwäbischen Pfarrersohnes aus Maulbronn, Gerhard Lang (1881-1974). Seine Mutter zeichnete 24 Kästchen auf einen Karton, auf jedes war ein »Wibele« genäht. Gerhard Lang (später Teilhaber der lithographischen Anstalt Reichhold & Lang) druckte 1908 in München den ersten Adventskalender,Bild - Historischer Kalender dabei verzichtete er auf die Gebäckstücke und verwendete stattdessen farbenprächtige Zeichnungen.
Dieser erste Adventskalender war noch fensterlos. Er bestand aus 2 Blätter, auf einem waren Zahlen, auf dem anderen Engelsbilder. Jeden Tag wurde nun ein Engel ausgeschnitten und auf eine Zahl geklebt.
Innerhalb weniger Jahre wurden dann solche Kalender populär. Von Beginn an war der Adventskalender als Handelsartikel entworfen und kommerziell genutzt. Diese kommerzielle Auslegung führt dazu, daß christliche Motive ganz in den Hintergrund und Comicfiguren an deren Stelle treten. Schokoladen-Adventskalendern wurden in den sechziger Jahren erstmals hergestellt.

Heute kann man schon (fast) jede Art von Überraschung hinter den Türchen des Kalenders finden. Vom Bierdosenkalender bis hin zum Hugo-Kalender für den PC… immer grösser, immer teurer 🙁
Schöner finde ich da die Adventskalender zum Vorlesen oder zum Anhören, wie sie im guten Buchhandel immer mehr zu finden sind. Bei uns hängen seit Jahren keine schokogefüllten Kalender mehr, denn mal ehrlich – wer freut sich noch Tag für Tag über so ein geformtes, aber nicht eben schmeckendes Schokostück? Also haben wir wieder altmodische Kalender, in denen Tag für Tag nur ein kleines Bildchen zu sehen ist… und auch wenn einer zum 3. Mal aufgehängt wird, weil er so schön ist, gab es noch kein Murren.
Einen besonderen Reiz üben natürlich selbstgefüllte und gebastelte Kalender aus, wer aber erst Ende November mit der Vorbeitung eines solchen Kalenders anfangen möchte, der ist wohl etwas spät dran…

Mehr zum THema Adventskalender

Kalender 2017 | aktualisiert im Dez 2017 | 21.218 Betrachter

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