2018 – und schon wieder ist ein Jahr an mir vorbeigerauscht.

Advent am Küchenfenster

Advent am Küchenfenster

Im letzten Jahr hatte ich gehofft, die Turbulenzen im Alltag würden abnehmen, statt dessen wurden sie heftiger…

Die Renovierungsarbeiten im kleinen alten Haus liegen weitgehend auf Eis, denn das kann warten. Das Leben wartet nicht. Ich bin eingespannter denn je, seit ich meine Mutter aus dem Pflegeheim nehmen musste. Dann kam in der größten Sommerhitze zu Allem noch ein Schlaganfall und alles wurde noch schwieriger.

Ich pendele jetzt zwischen Bett, Büro, Mutter und dem halbrenovierten Haus mit verwildertem Garten, 60 Kilometer jeden Tag. Viel Landstraße, so ist immerhin die Fahrerei entspannt.Wochentage haben oft 14 Stunden…

Auf dieser Seite wird es aus diesem Grund keine nennenswerten Veränderungen geben. Es ist einfach nicht möglich, irgendwo Zeit freizuschaufeln. Alles bleibt einfach so, wie es ist.

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Uns gehört nur die Stunde.
Und eine Stunde, wenn sie glücklich ist, ist viel.
Theodor Fontane

Euch alle erwartet hier das ewig gleiche Ritual, nicht mehr und hoffentlich (so es meine Zeit erlaubt) nicht weniger:

Wer gleich um Mitternacht nach dem neuen Fensterchen gucken kommt, der erwischt mich mit Sicherheit manchmal bei den letzten Aktualisierungen. Wiederholungstäter hier kennen das ja schon, voreilig gucken und mogeln ist nicht. Die Kalenderfenster lassen sich erst öffnen, wenn das Datum passt. Blogeinträge gibt es obendrauf, altbekannt oder aktuell.

Die Zeit vergeht, immer schneller werden ihre eiligen, kleinen Schritte.
Wie goldene Stäubchen im roten Strahl der Sonne,
so flimmern in der Zeit die Menschen auf und verschwinden wieder.
Maxim Gorkij, (1868 – 1936)

Geschrieben in 2018, Dies und Das | 2 Kommentare »

2 Kommentare

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  1. kommentierte Karl-Martin Voget:
    am 22/12/2018 @ 12:37

    Es gibt Dinge, die möchte ich einfach nicht missen. Und dazu gehört auch dieser Adventskalender.
    Ich wünsche Dir ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein Gutes (und wenn möglich sogar Besseres) Neues Jahr 2019!

    [Antwort]

    winterkind Antwort vom Dezember 22nd, 2018 18:01:

    Lieber Karl-Martin… meine Zeit reicht wieder nur für die Sparversion.
    Wollte dazu eigentlich nen kurzen Eintrag verfassen, aber die Zeit reicht nie.
    Ich habe meine Mutter im März aus dem Pflegeheim nehmen müssen, weil sie da nicht mehr ausreichend versorgt wurde. Zum Glück habe ich eine Lösung gefunden (zuhause geht das alles nicht) und es ging ihr bis zur Extremhitze dann nochmal richtig gut.


    Juni 2018

    Dann kam der Schlaganfall (der zweite oder vielleicht schon der dritte, es waren jeweils leichte und sie war nie in der Klinik), der sie ihrer letzten Fähigkeiten beraubte. Lächeln als Funktion wurde im Hirn gestrichen; Demenz im Endstadium. Was wir für sie tun können, tun wir… ich bin nur selten Zuhause. Sie muss nicht mehr im Pflegeheim liegen, wird jetzt gut umsorgt, wenn ich nicht da sein kann und ich kann tagsüber binnen 5 Minuten bei ihr sein. Sie hat in der Regel noch einen guten Appetit, das machts einfacher zu ertragen. Aber seit vorgestern ist das wieder anders. Sie isst kaum und hat alle körperlichen Reserven aufgebraucht…

    Abgesehen davon hatten wir ein gutes Jahr; wir fühlen uns in unserer Baustelle wohl. Ist ja nicht überall Baustelle – und der Kram kann bzw. muss einfach warten.
    Ich freue mich, Dich auch in diesem Jahr hier zu sehen und bitte Dich in diesem Jahr, meine Mutter in Deine Gebete einzuschließen.

    Herzliche Grüße

    [Antwort]

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